Das Lachen hat Susanne Kastner (65) nicht verlernt. Der erste Eindruck am Telefon bestätigt sich später auch im persönlichen Gespräch bei ihr zuhause in Maroldsweisach (Landkreis Haßberge). Auch wenn noch nicht alles in Ordnung ist – unter anderem hat sie sich bei der Operation eine Entzündung an der rechten Hand zugezogen – und sie wie manch anderen derzeit ein Husten plagt: Den Brustkrebs, den Eingriff und die Behandlung, hat sie gut bewältigt. Ihre positive Lebenseinstellung und ihr Glaube haben ihr dabei geholfen. Sie zeigt sich dankbar, vor allem auch dafür, dass die Krankheit erkannt wurde.
„Ich war eigentlich nicht so erschrocken“, erinnert sich Susanne Kastner an ihre Reaktion auf die Diagnose im Oktober 2011, „ich hätte es ahnen können.“ Fünf Jahre lang war sie nicht zur Vorsorgeuntersuchung gegangen. Ein Versäumnis, das sie nicht zur Nachahmung empfiehlt. Vielmehr rät sie allen Frauen, die Vorsorgeuntersuchung machen zu lassen und zur Mammographie zu gehen. „Es ist unangenehm, aber trotzdem notwendig.“ Letzteres kann Susanne Kastner inzwischen bestätigen.
Diagnose gerade noch rechtzeitig
In ihrem Fall kam die Diagnose grade noch rechtzeitig: „Der Tumor war noch unter zwei Zentimetern.“ Die Ärzte im Berliner Urban-Krankenhaus wollten gleich operieren. Das wiederum ging Susanne Kastner zu schnell. Sie wollte eine zweite Meinung einholen und ließ sich in Tübingen noch einmal untersuchen. Dort wurde ein zweiter Tumor entdeckt. Und damit war klar: Es war nicht möglich, brusterhaltend zu operieren. Eine Amputation ließ sich nicht vermeiden. Der Eingriff wurde Ende November vorgenommen.
Ihre positive Lebenseinstellung habe sie zu keinem Zeitpunkt verloren, berichtet die SPD-Bundestagsabgeordnete. „Während des Krankenhausaufenthaltes war ich nicht einmal depressiv.“ Den Stier bei den Hörnern packen und schauen, was man draus machen kann, so beschreibt sie ihre Haltung. Hinzu kam das, was sie ihr „drittes Glück“ nennt: „Es wurden keine Metastasen festgestellt und es war nicht der aggressive Krebs, ich brauchte keine Chemo.“ Nur Bestrahlungen wurden notwendig, weil Lymphknoten befallen waren, und sie muss fünf Jahre lang Hormontabletten nehmen. Sie könne nun ohne Krebs leben für 20 bis 25 Jahre, habe ihr der Arzt gesagt.
Artikel aus der MainPost vom 03.02.2012
Hier finden Sie den vollständigen Artikel.
Ein Leserbrief von Janis Heller, welcher heute u.a. in der MainPost veröffentlicht wurde
Der Kreisjugendring ist für die Jugendarbeit in den Vereinen und Organisationen in unserer Region und auch für die Jugendlichen selbst ein wichtiger Verband. Das betonen auch unsere Kommunalpolitiker bei der Jahreshauptversammlung immer gerne. Daher sollte es doch auch selbstverständlich sein, der Einladung des KJR zu einem Kegelabend von Jugend und Politik zu folgen. Es wurden Gespräche in einer „besonderen“ weil entspannten Atmosphäre versprochen und die Vertreter von SPD, Freien Wähler und Grünen konnten das auch so erleben. Als Teilnehmer an diesem Kegeltreffen mit Diskussionsmöglichkeit wunderte ich mich sehr, dass sich die örtliche CSU nicht für diese Veranstaltung zu interessieren schien, obwohl sie mit Abstand die meisten Mandatsträger im Landkreis stellt. Kein Politiker der großen Partei, die gerne „näher am Menschen“ sein möchte, war an diesem Abend vertreten. Hat man das als Mehrheitsfraktion nicht mehr nötig? Für die nächste sportliche Herausforderung des KJR wünsche ich mir eine größere Beteiligung und damit eine höhere Würdigung des Engagements von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in unserem Landkreis.
Den Artikel in der MainPost finden Sie hier…

Zur Zeit findet in Bad Kissingen der Bildungsdialog der BayernSPD statt.
Martin Güll diskutiert mit Eltern, Schülern, Lehrern und Abgeordneten über das Konzept der Gemeinschaftsschule.
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Berlin/Bayern Anlässlich der Bekanntgabe des Konzepts zur zukünftigen Stationierung der Bundeswehr teilt die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses Dr. h. c. Susanne Kastner Folgendes mit:
Nach der überstürzten Aussetzung der Wehrpflicht muss Verteidigungsminister de Maizière die Bundeswehr den neuen Gegebenheiten anpassen. Die Schließung bzw. signifikante Reduzierung zahlreicher Standorte ist deshalb aus Sicht der Regierungskoalition unvermeidbar.
Minister de Maizière hatte im Vorfeld angekündigt, die Standortentscheidungen abhängig zu machen von Funktionalität, Kosten, Attraktivität sowie der Präsenz in der Fläche. Doch an einigen Standorten scheinen andere Beweggründe wichtiger gewesen zu sein.
Die Zahl der Standorte in Deutschland sinkt auf nunmehr 264. Geschlossen werden 31 Standorte, weitere 90 werden signifikant reduziert. Einige Reduzierungen sind dabei so umfangreich, dass man eigentlich von einer Schließung sprechen müsste. Insgesamt werden 90.000 Dienstposten gestrichen, wovon auf Bayern ein Minus von 19.700 Dienstposten entfällt. Weiterlesen
Elektromobilität ist eines der bedeutenden Themen unserer Zeit und stellt gerade für die erste Bayerische Modellstadt Bad Neustadt ein Megathema dar. Um die E-Mobilität auch den Bürgerinnen und Bürgern näher zu bringen, fand am vergangenen Wochenende eine große Fahrzeugschau mit Elektrofahrzeugen jeglicher Art in der Innenstadt statt. Besonderes Highlight war eine Rennserie, in der Verbrenner gegen elektrisch angetriebene Autos antraten.
Um auch der fachlichen und visionären Auseinandersetzung mit diesem bedeutenden Thema Rechnung zu tragen, fand sich eine Expertenrunde im Foyer der Sparkasse Bad Neustadt zusammen, um intensiv über Elektromobilität, deren Zukunft und die Chancen für die Region zu diskutieren.
Asa Petersson, Geschäftsführerin der Mainfranken GmbH, führte sehr charmant und kompetent durch das Gespräch mit den Experten, die sich darin einig waren, dass die Elektromobilität für Deutschland, aber besonders für die Region Rhön-Grabfeld die Möglichkeit bietet, eine gute Zukunft zu gestalten.
Die Fahrzeugschau in Bad Neustadt begeisterte viele Zuschauer und bot einen interessanten Ausblick auf die Zukunft der Mobilität. Wer dieses Ereigniss leider nicht selbst miterleben konnte, dem präsentieren wir hier eine Auswahl an Berichten, Bilder und vielem mehr.
Lassen Sie sich begeistern und vielleicht sehen wir uns beim nächsten mal, wenn die ganze Stadt wieder “unter Strom” steht.
Martin Zeil: Großer Tag für die Region
Eröffnung der ersten Fahrzeugschau Elektromobilität mit Bayerns Wirtschaftsminister
(fg) „Die Musik spielt in der Stadt“, stand auf dem Plakat des Preh-Werksorchesters, das Klaus Stieglitz schmissig auf dem Bad Neustädter Marktplatz dirigierte. „Heute spielt auch die Musik der Elektromobilität in der Stadt“, fand Moderator Hanns Friedrich die passende Weiterführung dieses Slogans.
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Martin Burkert MdB ist heute in Bad Neustadt um sich über die Situation am Bahnhof zu informieren und über die Stadtentwicklung zu sprechen. Vor allem die Kürzungen bei Städteförderung und beim Ausbau von Verkehrswegen kritisierte Burkert.
Rita Rösch sprach sich für das Konzept der Stadt aus, welches mit entsprechender Förderung die Lebensqualität deutlich verbessern kann.
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Siemens setzt auf Motoren für Windräder und den Autohersteller Volvo – Werkleiter Michael Frank im Kreistag
Wenn man sich die dramatische Lage nach dem angekündigten Stellenabbau bei Siemens in Bad Neustadt von Anfang 2010 vor Augen hält, dann war mit dem, was Werkleiter Michael Frank in der Sitzung des Kreis-Wirtschaftsausschusses über die Entwicklung des Siemensstandortes zu berichten hatte, nicht zu rechnen.
Die Lage ist jetzt sehr gut. Und rückblickend war es richtig, so Landrat Thomas Habermann, sich daran zu orientieren, dass Innovationen nach Bad Neustadt kommen. Das sind die so genannten grünen Technologien, wie Frank erklärte. Zum einen handelt es sich dabei um Windkraftgeneratoren, bei denen es möglich ist die Rotorblätter zu verstellen. Eingesetzt werden dafür Servomotoren, die ein durchgängig gleiches Drehmoment ermöglichen und so eine deutlich höhere Effizienz und Lebensdauer bieten. Allerdings müsse sich dieses Konzept noch auf dem Markt durchsetzen.
(…)
Insgesamt sieht Michael Frank für den Standort Bad Neustadt sehr positiv in die Zukunft. Firmeninterne und Auszeichnungen von Kunden würden schließlich die Leistungsfähigkeit belegen. Derzeit seien in der Realwirtschaft keine Anzeichen zu erkennen, dass es nach unten gehen könnte.
Auch wenn Siemens inzwischen in Asien für den dortigen Markt Motoren fertige und damit präsent ist, ist das aus der Sicht von Frank eher gut für den deutschen Standort. Denn vor Ort in Asien seien Entwicklungen zu erkennen, auf die man in Deutschland reagieren könne. Hier in Bad Neustadt setze man auf neue Produkte mit neuen Materialien.
Artikel aus der MainPost
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Die Bayern im Süden mögen in monarchistischer Verblendung nach ihrem „Kini“ rufen. Rhön-Grabfeld aber ist viel bodenständiger und basisdemokratischer, und darum gibt es hier nur den Kihn, und zwar den Matthias. Der ist nicht nur der SPD-Kreisvorsitzende, Ex-Dirigent und immer noch Aktiver bei der Stadtkapelle Mellrichstadt sowie Stadtrat in Mellrichstadt. Einer jener gesuchten jungen Menschen also, die sich gesellschaftlich engagieren.
…
Wenn man die Politik in dunklen Farben zeichnen wollte, könnte man fast glauben, ein politisches Ränkespiel könnte sich dahinter verbergen. Aber so gefährlich sind die Sozis in Rhön-Grabfeld nun wirklich nicht.
Aus der Rubrick “Aufgespießt” von Gerhard Fischer
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Sozialpolitik betrifft alle: Kinder und ihre Familien, unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger, Menschen mit und ohne Behinderungen. Als Sozialdemokraten sind wir mit vielen unsozialen Entscheidungen der Landespolitik nicht einverstanden. Darüber wollen wir diskutieren und freuen uns, dass wir mit
Christa Steiger, MdL
Mitglied im Ausschuss für Sozial-, Gesundheits-, und Familienpolitik
eine kompetente Gesprächspartnerin in unserer Mitte begrüßen können.
Die Kreismitgliederversammlung findet am
Samstag, 17.09.2011 um 10:00 Uhr
im Gasthaus Fränkischer Hof, 97633 Saal a.d. Saale statt.
Die Veranstaltung ist öffentlich. Familienangehörige und Freunde sind ebenfalls herzlich eingeladen.





