Allgemein

Der gestrige Sonntag war von vielen Wahlen geprägt.
In Frankreich hat Francois Hollande mit sozialen Inhalten bei den Wählern gepunktet und löst somit Nicolas Sarkozy als Präsident ab. Auch in Schleswig-Holstein konnte die SPD kräftig zulegen und die Regierungsübernahme ist in greifbare Nähe gerückt.

Durch diese großen Wahlen sind hier wohl die Urnengänge der Kommunalwahlen in Thüringen etwas untergegangen, doch sind diese auch für Rhön-Grabfeld von Bedeutung.

Fabian Giesder wird neuer Bürgermeister in Meiningen. Der SPD-Kandidat gewann die gestrige Stichwahl gegen den langjährigen Amtsinhaber Reinhard Kupietz (Pro Meiningen). Mit 53,4 Prozent lag er vor seinem Konkurrenten und freut sich über den Sieg. ”Es ist Wahnsinn, was hier in Meiningen geglückt ist. Ich freue mich riesig. Es ist ein schöner Sonntag”, sagte der glückliche, aber auch erschöpft wirkende Sieger am Abend in der Gaststätte “Schlupfwinkel”, wo er mit Parteifreunden und Unterstützern ausgelassen feierte. Zur Feiergemeinde gehörte auch der Fraktionschef der Grünen, Ulrich Töpfer.

 

 

Auch Peter Heimrich hatte allen Grund zum Jubel. Der SPD-Kreischef wird neuer Landrat für Schmalkalden-Meiningen. Der 42-jährige setzte sich in der Stichwahl klar mit 60 Prozent Zustimmung gegen den CDU-Kontrahenten Michael Heym durch. “Das ist sensationell. Das hätte vor vier Wochen noch keiner für möglich gehalten.”  so der Vizelandtags-Präsident Heiko Gentzel.

Susanne Kastner verleiht höchste Auszeichnung der Partei bei der SPD-Kreis-Mitgliederversammlung.

Bei der Mitgliederversammlung des SPD-Kreisverbands Rhön-Grabfeld, diesmal in der Gemeinde Wollbach, standen Neuwahlen und Aussprachen auf der Tagesordnung. Bundestagsmitglied Susanne Kastner gab einen tiefen Einblick in das politische Geschehen in Berlin, auch ehrte sie einen langjährigen und verdienten Genossen aus dem Landkreis Rhön-Grabfeld mit der Willy-Brandt-Medaille, der höchsten Auszeichnung der SPD überhaupt.

Rhön-Grabfeld sei zwar der kleinste Kreisverband in ihrem Wahlkreis, aber begeistert sei sie von der Einsatzfreude seiner Mitglieder. „Herzlichen Dank, dass ihr für mich da seid“ bedankte sich Susanne Kastner in der Kreisversammlung. „Es ist gut, dass es euch gibt.“

Aus Berlin mitgebracht hatte die Bundestagsabgeordnete die Willy-Brandt-Medaille. In Rhön-Grabfeld hat diese bislang nur Walter Graumann erhalten, ehemaliger Kreisrat und noch immer amtierender Stadtrat von Mellrichstadt.

Roman Then gehört der SPD seit 47 Jahren an, seit 1966 führt er den SPD-Ortsverein in Hollstadt, wo er sich neben der Gemeinderatstätigkeit noch in weiteren Ämtern sehr engagiert. Then ist zugleich dienstältester Ortsvereinsvorsitzender im gesamten Freistaat. Gleichzeitig mit der Medaille überreichte Kastner dem so Geehrten ein Kochbuch des Parlaments mit dem spannenden Inhalt, was Politiker so alles anrichten.

Then selbst war unter der Ägide von Willy Brandt in die SPD eingetreten und „darüber froh auch noch nach so vielen Jahren“. Dazu Kastner neckisch: „In der SPD ist es wie auf einem Floß – man kann mitunter schon einmal nasse Füße bekommen, aber untergehen kann man nie.“ In seinem Rückblick berichtete der Kreisvorsitzende Mattias Kihn von neun Vorstandssitzungen, meist mit Ortsterminen verbunden, von Mitgliederversammlungen, Workshops und Ortsverbandstreffen sowie Sprechstunden der Funktions- und Mandatsträger. Zahlreiche prominente Gäste besuchten den Landkreis Rhön-Grabfeld zu Veranstaltungen mit aktuellen politischen Themen.

Weiter berichtete Kihn auch über das Engagement seiner Partei im Bezirk. Für ein auffälliges Erscheinungsbild hatten die Genossen rote Jacken mit SPD-Aufdruck und Leitspruch „Bei Wind und Wetter für Sie unterwegs“ angeschafft. Eine solche übergab Kihn an die Bundestagsabgeordnete, denn auch im fernen Berlin werde es oft genug stürmisch zugehen. Die Kreis-SPD zählt derzeit 212 Mitglieder. Erfreulich sei auch die zunehmende Neuaufnahme von Jungmitgliedern.


Artikel aus der MainPost von Gerlinde Partl. Lesen Sie hier den vollständigen Artikel

 

Artikel aus der MainPost von Hubert Herbert
Krankenhauskonzerne: Das 3,1-Milliarden-Euro-Angebot von Fresenius überraschte alle – nur einen nicht.

Donnerstagvormittag, 11 Uhr, Bilanzpressekonferenz der Rhön-Klinikum AG, ein Routinetermin. Wie seit Jahren sind beste Zahlen zu erwarten. Doch kurz vor Beginn die völlig überraschende Nachricht: Es gibt ein Übernahmeangebot für den Rhöner Gesundheitskonzern. Die Fresenius AG in Bad Homburg macht allen Aktionären ein Angebot von 22,50 Euro je Aktie. Das wäre ein Riesendeal auf dem deutschen Gesundheitsmarkt. Denn um alle ausstehenden Aktien zu bekommen, müsste Fresenius rund 3,1 Milliarden Euro in die Hand nehmen.

Eine Überraschung offensichtlich nicht nur für die Journalisten im Konferenzraum 14 des Frankfurter Steigenberger Hotels. Stellvertretender Vorstandsvorsitzender Erik Hamann, der für den erkrankten Vorstandschef Wolfgang Pföhler spricht, erklärt, erst am Morgen der Pressekonferenz von der Übernahmeabsicht erfahren zu haben. Kein Wunder, schließlich hat erst am Abend zuvor Unternehmensgründer, Mehrheitsaktionär und Aufsichtsratsvorsitzender Eugen Münch mit Fresenius klargemacht, dass er den Verkauf unterstützen und den Aktionären ebenfalls zum Verkauf raten würde.

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Warum er den Verkauf unterstützt? Da denkt Münch strategisch. Er sieht das Problem, dass sich derzeit auf dem Gesundheitsmarkt aus Rationalisierungsgründen kaum noch was bewegt. Durch den Zusammenschluss zweier Klinikkonzerne, nämlich die Rhön-Klinikum AG und die Fresenius-Tochter Helios, könne man zusammen mit den Versicherungen mehr bewegen. Außerdem sei man so auch besser in der Lage mit dem Gesetzgeber zu diskutieren. Da sei es das kleinere Opfer, sich von den Aktien zu trennen.

Der 67-jährige Münch will aber auch sein Lebenswerk auf einen guten Weg bringen. Er habe sich da ordentlich umgeguckt. Und bei Fresenius gäbe es gute und erfahrene Leute.

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Online-Tipp: Lesen Sie hier den gesamten Artikel aus der MainPost

Sehr geehrter Herr Landrat, sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen des Kreistags,
die Fraktion der SPD im Kreistag stellt den Antrag, die geplante Maßnahme 5.4.2.1.10.2.1. „NES 20 – Anschluss an die B 279 neu“ bereits im Haushaltsjahr 2012 in Angriff zu nehmen und den entsprechenden Ansatz im Haushaltsplan zu ändern.
Begründung:

Die SPD ist der Auffassung, dass die Anbindung des Rhönklinikums an die Autobahn
höchste Priorität bei den geplanten Straßenbaumaßnahmen haben muss und vorangetrieben werden sollte. Ein Baubeginn war in den vergangenen Jahren nicht
möglich, weil wichtige Grundstücksfragen noch nicht geklärt waren. Durch Maßnahmen der Flurbereinigung konnte diese Probleme nun gelöst werden und einem Baubeginn stünde nichts mehr imWege.
Das Rhönklinikum ist einer der größten Arbeitgeber in der Region und viele Menschen aus dem Landkreis haben dort einen Arbeitsplatz gefunden. Die Beschäftigten, die Patienten, die Besucher und auch die Krankentransporte würden von einer besseren
Verkehrsanbindung profitieren.
Darüberhinaus hat man der Bevölkerung von Herschfeld jahrelang Versprechungen gemacht, sofort nach Abschluss der Grundstücksverhandlungen mit dem Bau der Anbindung zu beginnen. Die Baupläne liegen ja bereits seit Jahren vor. Um die
Glaubwürdigkeit in der Bevölkerung nicht zu verlieren und die Anwohner der jetzigen Zufahrtsstraßen im Wohngebiet zu entlasten, sollte diese Maßnahme schnell umgesetzt und die nötigen Finanzmittel im Haushaltsplan 2012 eingestellt werden – nicht erst in
der Finanzplanung 2013 bis 2015.

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Altrichter,
sehr geehrter Herr Ullrich,
werte Stadtrats-Kolleginnen und Kollegen,
liebe Vertreter der Verwaltung und der Presse,

die Wirtschafts- und Finanzkrise ist sicherlich noch nicht überwunden, aber in den letzten beiden Jahren ist in Deutschland eine deutliche wirtschaftliche Aufwärtsentwicklung zu verzeichnen. Dies schlägt sich auch im Haushalt der Stadt Bad Neustadt nieder. Nach ihrem Einbruch haben sich auch bei uns die Steuereinnahmen wieder deutlich erholt. So haben wir 2011 18,4 Millionen an
Steuern eingenommen, das sind 2,25 Millionen mehr als erwartet. Das ist zunächst einmal ein Verdienst der arbeitenden Bevölkerung in unserer Stadt – der Arbeitnehmer und auch der Arbeitgeber. Wichtig waren dabei auch die Übergangsregelungen in der Krise, für deren Akzeptanz und Umsetzung Gewerkschaften und Betriebsräte geworben haben. Der ehemalige Arbeitsminister Olaf Scholz hatte die Kurzarbeiterregelung eingeführt, die mit dazu beigetragen hat, dass Arbeitnehmer durch die schlechten Zeiten gekommen sind, ohne gleich ihren Arbeitsplatz zu verlieren. Als die Konjunktur nun wieder ansprang, waren die Mitarbeiter schnell wieder an ihren Arbeitsplätzen.

Die vollständige Stellungnahme finden Sie hier…

Bild von Michael Staudinger / pixelio.de

Das Lachen hat Susanne Kastner (65) nicht verlernt. Der erste Eindruck am Telefon bestätigt sich später auch im persönlichen Gespräch bei ihr zuhause in Maroldsweisach (Landkreis Haßberge). Auch wenn noch nicht alles in Ordnung ist – unter anderem hat sie sich bei der Operation eine Entzündung an der rechten Hand zugezogen – und sie wie manch anderen derzeit ein Husten plagt: Den Brustkrebs, den Eingriff und die Behandlung, hat sie gut bewältigt. Ihre positive Lebenseinstellung und ihr Glaube haben ihr dabei geholfen. Sie zeigt sich dankbar, vor allem auch dafür, dass die Krankheit erkannt wurde.

„Ich war eigentlich nicht so erschrocken“, erinnert sich Susanne Kastner an ihre Reaktion auf die Diagnose im Oktober 2011, „ich hätte es ahnen können.“ Fünf Jahre lang war sie nicht zur Vorsorgeuntersuchung gegangen. Ein Versäumnis, das sie nicht zur Nachahmung empfiehlt. Vielmehr rät sie allen Frauen, die Vorsorgeuntersuchung machen zu lassen und zur Mammographie zu gehen. „Es ist unangenehm, aber trotzdem notwendig.“ Letzteres kann Susanne Kastner inzwischen bestätigen.

Diagnose gerade noch rechtzeitig

In ihrem Fall kam die Diagnose grade noch rechtzeitig: „Der Tumor war noch unter zwei Zentimetern.“ Die Ärzte im Berliner Urban-Krankenhaus wollten gleich operieren. Das wiederum ging Susanne Kastner zu schnell. Sie wollte eine zweite Meinung einholen und ließ sich in Tübingen noch einmal untersuchen. Dort wurde ein zweiter Tumor entdeckt. Und damit war klar: Es war nicht möglich, brusterhaltend zu operieren. Eine Amputation ließ sich nicht vermeiden. Der Eingriff wurde Ende November vorgenommen.

Ihre positive Lebenseinstellung habe sie zu keinem Zeitpunkt verloren, berichtet die SPD-Bundestagsabgeordnete. „Während des Krankenhausaufenthaltes war ich nicht einmal depressiv.“ Den Stier bei den Hörnern packen und schauen, was man draus machen kann, so beschreibt sie ihre Haltung. Hinzu kam das, was sie ihr „drittes Glück“ nennt: „Es wurden keine Metastasen festgestellt und es war nicht der aggressive Krebs, ich brauchte keine Chemo.“ Nur Bestrahlungen wurden notwendig, weil Lymphknoten befallen waren, und sie muss fünf Jahre lang Hormontabletten nehmen. Sie könne nun ohne Krebs leben für 20 bis 25 Jahre, habe ihr der Arzt gesagt.

 

Artikel aus der MainPost vom 03.02.2012
Hier finden Sie den vollständigen Artikel.

Ein Leserbrief von Janis Heller, welcher heute u.a. in der MainPost veröffentlicht wurde

Der Kreisjugendring ist für die Jugendarbeit in den Vereinen und Organisationen in unserer Region und auch für die Jugendlichen selbst ein wichtiger Verband. Das betonen auch unsere Kommunalpolitiker bei der Jahreshauptversammlung immer gerne. Daher sollte es doch auch selbstverständlich sein, der Einladung des KJR zu einem Kegelabend von Jugend und Politik zu folgen. Es wurden Gespräche in einer „besonderen“ weil entspannten Atmosphäre versprochen und die Vertreter von SPD, Freien Wähler und Grünen konnten das auch so erleben. Als Teilnehmer an diesem Kegeltreffen mit Diskussionsmöglichkeit wunderte ich mich sehr, dass sich die örtliche CSU nicht für diese Veranstaltung zu interessieren schien, obwohl sie mit Abstand die meisten Mandatsträger im Landkreis stellt. Kein Politiker der großen Partei, die gerne „näher am Menschen“ sein möchte, war an diesem Abend vertreten. Hat man das als Mehrheitsfraktion nicht mehr nötig? Für die nächste sportliche Herausforderung des KJR wünsche ich mir eine größere Beteiligung und damit eine höhere Würdigung des Engagements von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in unserem Landkreis.

Den Artikel in der MainPost finden Sie hier…

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Zur Zeit findet in Bad Kissingen der Bildungsdialog der BayernSPD statt.
Martin Güll diskutiert mit Eltern, Schülern, Lehrern und Abgeordneten über das Konzept der Gemeinschaftsschule.

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Berlin/Bayern Anlässlich der Bekanntgabe des Konzepts zur zukünftigen Stationierung der Bundeswehr teilt die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses Dr. h. c. Susanne Kastner Folgendes mit:

Nach der überstürzten Aussetzung der Wehrpflicht muss Verteidigungsminister de Maizière die Bundeswehr den neuen Gegebenheiten anpassen. Die Schließung bzw. signifikante Reduzierung zahlreicher Standorte ist deshalb aus Sicht der Regierungskoalition unvermeidbar.

Minister de Maizière hatte im Vorfeld angekündigt, die Standortentscheidungen abhängig zu machen von Funktionalität, Kosten, Attraktivität sowie der Präsenz in der Fläche. Doch an einigen Standorten scheinen andere Beweggründe wichtiger gewesen zu sein.

Die Zahl der Standorte in Deutschland sinkt auf nunmehr 264. Geschlossen werden 31 Standorte, weitere 90 werden signifikant reduziert. Einige Reduzierungen sind dabei so umfangreich, dass man eigentlich von einer Schließung sprechen müsste. Insgesamt werden 90.000 Dienstposten gestrichen, wovon auf Bayern ein Minus von 19.700 Dienstposten entfällt. Weiterlesen