Elektromobilität ist eines der bedeutenden Themen unserer Zeit und stellt gerade für die erste Bayerische Modellstadt Bad Neustadt ein Megathema dar. Um die E-Mobilität auch den Bürgerinnen und Bürgern näher zu bringen, fand am vergangenen Wochenende eine große Fahrzeugschau mit Elektrofahrzeugen jeglicher Art in der Innenstadt statt. Besonderes Highlight war eine Rennserie, in der Verbrenner gegen elektrisch angetriebene Autos antraten.
Um auch der fachlichen und visionären Auseinandersetzung mit diesem bedeutenden Thema Rechnung zu tragen, fand sich eine Expertenrunde im Foyer der Sparkasse Bad Neustadt zusammen, um intensiv über Elektromobilität, deren Zukunft und die Chancen für die Region zu diskutieren.
Asa Petersson, Geschäftsführerin der Mainfranken GmbH, führte sehr charmant und kompetent durch das Gespräch mit den Experten, die sich darin einig waren, dass die Elektromobilität für Deutschland, aber besonders für die Region Rhön-Grabfeld die Möglichkeit bietet, eine gute Zukunft zu gestalten.
Die Fahrzeugschau in Bad Neustadt begeisterte viele Zuschauer und bot einen interessanten Ausblick auf die Zukunft der Mobilität. Wer dieses Ereigniss leider nicht selbst miterleben konnte, dem präsentieren wir hier eine Auswahl an Berichten, Bilder und vielem mehr.
Lassen Sie sich begeistern und vielleicht sehen wir uns beim nächsten mal, wenn die ganze Stadt wieder “unter Strom” steht.
Martin Zeil: Großer Tag für die Region
Eröffnung der ersten Fahrzeugschau Elektromobilität mit Bayerns Wirtschaftsminister
(fg) „Die Musik spielt in der Stadt“, stand auf dem Plakat des Preh-Werksorchesters, das Klaus Stieglitz schmissig auf dem Bad Neustädter Marktplatz dirigierte. „Heute spielt auch die Musik der Elektromobilität in der Stadt“, fand Moderator Hanns Friedrich die passende Weiterführung dieses Slogans.
Hier finden Sie den gesamten Artikel…

Martin Burkert MdB ist heute in Bad Neustadt um sich über die Situation am Bahnhof zu informieren und über die Stadtentwicklung zu sprechen. Vor allem die Kürzungen bei Städteförderung und beim Ausbau von Verkehrswegen kritisierte Burkert.
Rita Rösch sprach sich für das Konzept der Stadt aus, welches mit entsprechender Förderung die Lebensqualität deutlich verbessern kann.
Posted from WordPress for Android
Siemens setzt auf Motoren für Windräder und den Autohersteller Volvo – Werkleiter Michael Frank im Kreistag
Wenn man sich die dramatische Lage nach dem angekündigten Stellenabbau bei Siemens in Bad Neustadt von Anfang 2010 vor Augen hält, dann war mit dem, was Werkleiter Michael Frank in der Sitzung des Kreis-Wirtschaftsausschusses über die Entwicklung des Siemensstandortes zu berichten hatte, nicht zu rechnen.
Die Lage ist jetzt sehr gut. Und rückblickend war es richtig, so Landrat Thomas Habermann, sich daran zu orientieren, dass Innovationen nach Bad Neustadt kommen. Das sind die so genannten grünen Technologien, wie Frank erklärte. Zum einen handelt es sich dabei um Windkraftgeneratoren, bei denen es möglich ist die Rotorblätter zu verstellen. Eingesetzt werden dafür Servomotoren, die ein durchgängig gleiches Drehmoment ermöglichen und so eine deutlich höhere Effizienz und Lebensdauer bieten. Allerdings müsse sich dieses Konzept noch auf dem Markt durchsetzen.
(…)
Insgesamt sieht Michael Frank für den Standort Bad Neustadt sehr positiv in die Zukunft. Firmeninterne und Auszeichnungen von Kunden würden schließlich die Leistungsfähigkeit belegen. Derzeit seien in der Realwirtschaft keine Anzeichen zu erkennen, dass es nach unten gehen könnte.
Auch wenn Siemens inzwischen in Asien für den dortigen Markt Motoren fertige und damit präsent ist, ist das aus der Sicht von Frank eher gut für den deutschen Standort. Denn vor Ort in Asien seien Entwicklungen zu erkennen, auf die man in Deutschland reagieren könne. Hier in Bad Neustadt setze man auf neue Produkte mit neuen Materialien.
Artikel aus der MainPost
Hier können Sie den gesamten Artikel nachlesen.
Die Bayern im Süden mögen in monarchistischer Verblendung nach ihrem „Kini“ rufen. Rhön-Grabfeld aber ist viel bodenständiger und basisdemokratischer, und darum gibt es hier nur den Kihn, und zwar den Matthias. Der ist nicht nur der SPD-Kreisvorsitzende, Ex-Dirigent und immer noch Aktiver bei der Stadtkapelle Mellrichstadt sowie Stadtrat in Mellrichstadt. Einer jener gesuchten jungen Menschen also, die sich gesellschaftlich engagieren.
…
Wenn man die Politik in dunklen Farben zeichnen wollte, könnte man fast glauben, ein politisches Ränkespiel könnte sich dahinter verbergen. Aber so gefährlich sind die Sozis in Rhön-Grabfeld nun wirklich nicht.
Aus der Rubrick “Aufgespießt” von Gerhard Fischer
Den gesamten Artikel können Sie hier nachlesen.
Sozialpolitik betrifft alle: Kinder und ihre Familien, unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger, Menschen mit und ohne Behinderungen. Als Sozialdemokraten sind wir mit vielen unsozialen Entscheidungen der Landespolitik nicht einverstanden. Darüber wollen wir diskutieren und freuen uns, dass wir mit
Christa Steiger, MdL
Mitglied im Ausschuss für Sozial-, Gesundheits-, und Familienpolitik
eine kompetente Gesprächspartnerin in unserer Mitte begrüßen können.
Die Kreismitgliederversammlung findet am
Samstag, 17.09.2011 um 10:00 Uhr
im Gasthaus Fränkischer Hof, 97633 Saal a.d. Saale statt.
Die Veranstaltung ist öffentlich. Familienangehörige und Freunde sind ebenfalls herzlich eingeladen.
In die Welt der Dinosaurier fühlt man sich im Garten von Vilmar Herden versetzt. Dort liegen Ammonite, versteinerte Urzeitschnecken neben Urzeit-Muscheln und versteinerten Knochen. Versteckt unter einer Staude liegt ein Buntsandstein, auf ihm der Fußabdruck eines Tieres, das vor 240 Millionen Jahre lebte. In der damaligen Ur-Landschaft der Rhön lebten zahlreiche Saurier, die an Ufer von Gewässern im weichen Schlamm ihre Fußspuren hinterließen. Die Abdrücke der Tiere erinnern an eine menschliche Hand, weshalb das Tier den wissenschaftlichen Namen Chirotherium, Handtier, bekam.
In einer ruhigen Ecke des weitläufigen Rasens liegt versteckt unter üppig blühenden Blumen ein großer Haufen Fossilien. Auf einem sind Abdrücke einer sichelförmigen Muschel zu sehen. „Die Muschel ist sicher ein Vorfahre der heutigen Miesmuschel“, vermutet Herden, der vor wenigen Jahren noch einmal Archäologie und Geologie an der Bauhaus Universität in Weimar studiert hat.
In der Gemeinde Meckenbeuren am Bodensee steht Europas erster Biketower. Eine Kombination aus Fahrradgarage, vollautomatischem Mietsystem, Ladestation für Elektrofahrzeuge sowie plakativer Werbeträger. „Mit dem Biketower lösen wir nicht nur das Infrastruktur-Problem der eBikes, sondern auch das Platzproblem in vielen Städten oder von Firmen“, berichtet Bernd Reutemann, Geschäftsführer der Firma e-bike-mobility aus Markdorf, die die modular aufgebaute Stahlkonstruktion mit Partnern entwickelt hat und nun vertreibt. Ähnlich wie die Allianz Arena lässt sich der Biketower dank moderner LED-Technologie illuminieren und so als attraktiver Werbeträger nutzen. Der Biketower benötigt lediglich eine Grundfläche von 28,5 Quadratmetern – und wird dann bis zu sieben Etagen in die Höhe gebaut. Die eBikes werden in eine Sicherheitsschleuse gestellt, vollautomatisch zu ihrem Platz befördert und je nach Bedarf aufgeladen. Zwischen 20 und 112 eBikes finden auf engstem Raum einen sicheren Platz. Das System ist als vollautomatische Mietstation rund um die Uhr einsetzbar. Die Abrechnung von Park-, Miet- oder Ladegebühr erfolgt einfach über die EC- oder Kreditkarte. Ein gesonderter Parkschein ist nicht nötig. Weitere Informationen finden Sie hier
Dr. Thomas Beyer: SPD-Landtagsfraktion macht Industriepolitik für ein innovatives, qualitatives, nachhaltiges und beschäftigungsförderndes Wachstum zum Schwerpunktthema. Die schwarz-gelbe Staatsregierung verliert sich im “Laissez-faire” und muss sich taten- und widerspruchslos damit abfinden, dass Industrieunternehmen abwandern.
„Industriepolitik für ein innovatives, qualitatives, nachhaltiges und beschäftigungsförderndes Wachstum“ hat die SPD-Landtagsfraktion zu ihrem wirtschaftspolitischen Schwerpunkt gemacht. Die Grundzüge dazu hat der wirtschaftspolitische Sprecher der Fraktion, Dr. Thomas Beyer, in der Würzburger Klausur vorgestellt und die Notwendigkeit einer neuen Industriepolitik begründet. Denn die Industrie ist in Bayern nach wie vor der wichtigste Wirtschaftssektor. Beyer warf der schwarz-gelben Staatsregierung vor, sie verzichte “auf jedweden politischen Gestaltungsanspruch“, verliere sich im „Laissez-faire“ und müsse sich taten- und widerspruchslos damit abfinden, dass Industrieunternehmen abwandern, oder wie zuletzt Eon bayerische Standorte kurzerhand auflösen. „Es ist aber falsch, sich herauszuhalten, das neoliberale Dogma, wonach der Markt alles regeln kann, ist real gescheitert. Wir erheben wirtschaftspolitischen Gestaltungsanspruch“, erklärte Beyer. „Ziel ist die Stärkung Bayerns auch im internationalen Wettbewerb und Bayern hat riesige Potenziale.“
Beyer warf der Staatsregierung vor, in den vergangenen Jahren in der „Struktur- und Regionalpolitik blind gewesen“ zu sein und den laufenden Strukturwandel, der tausende von Arbeitsplätzen trifft, sträflich vernachlässigt zu haben: „Gestärkt wurden nur die starken Regionen, die Schwachen wurden abgehängt.“
Susanne Kastner spricht für Florian Pronold
Zunächst ging Kastner auf die Festschrift der SPD Bischofsheim ein und würdigte das Engagement von Albrecht Finger, der diese Chronik aus Fotos, Namen, Hintergründen und Geschichten hervorragend zusammenstellte und ein lesenswertes Büchlein schuf.
Vor 100 Jahren habe die Welt für Sozialdemokraten noch ganz anders ausgesehen, „es war kein einfacher Weg, den wir mit der alten Tante SPD über viele Jahrzehnte hinweg beschritten haben.“ In den schlimmsten Zeiten war es mit immensen Nachteilen und sogar Gefahren für Leib und Leben verbunden, zu seiner roten Gesinnung zu stehen.
Den Artikel der MainPost finden Sie hier.





