Zum „Ascherfreitag” statt zum Aschermittwoch lud der SPD-Kreisverband Rhön-Grabfeld ein und konnte dabei neben MdL Sabine Ditmar einen weiteren Hochkaräter präsentieren: Markus Rinderspacher, Fraktionsvorsitzender der SPD im Bayerischen Landtag, kam zum Heringsessen ins Bärental nach Sulzfeld, um mit der Politik der CSU-Regierung abzurechnen.
„Wir sind gut drauf und guten Mutes“, meinte Rinderspacher zu Beginn seiner Rede. Eigene Erfolge und das schwarz-gelbe Desaster hätten dazu geführt, dass bei der Wahl 2013 eine Ablösung der Bayerischen Regierung durch eine Koalition möglich sei. „Es ist höchste Zeit, dass wir das Zepter wieder in die Hand nehmen“, sagte Rinderspacher.
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Wählbar auch für Franken?
Einige Kreisräte und SPD-Mitglieder aus dem Kreisverband sowie Vertreter aus den Landkreisen Haßberge, Bad Kissingen und Schweinfurt konnte SPD-Kreisvorsitzender Matthias Kihn zu Beginn des Abends im Bärental begrüßen. Die Gemeinde Sulzfeld vertrat Friedrich Oehm, der die Kommune kurz vorstellte.
MdL Sabine Dittmar meinte, dass ein Ruck durch die SPD gegangen und die Ablösung der bisherigen Landesregierung greifbar nahe sei. Die CSU brülle wie der bayerische Löwe, lande dann aber doch wieder als Bettvorleger bei Frau Merkel, befand sie. Auch das Versagen der Kontrollbehörden bezüglich der Firma „Müller Brot“ prangerte sie an und forderte mehr Transparenz.
Kein Herz für ländlichen Raum?
Mit vier Gerüchten wollte SPD-Kreisvorsitzender Matthias Kihn aufräumen. Es heiße, die CSU kümmere sich um den ländlichen Raum. Das habe der Zukunftsrat mit seinen Empfehlungen, nur noch die größeren Zentren zu unterstützen, ausreichend gezeigt, so Kihn. Das Gerücht, die CSU könne besser mit Geld umgehen, habe sie selbst durch das Landesbank-Debakel ausgeräumt, das bisher 737 Millionen Euro an Zinsen gekostet habe, jeden Tag also 940 000 Euro. Trotz gegenteiliger Ankündigungen habe die CSU in Bayern in den letzten 18 Jahren die Schulden verdoppelt. Auch beim Gerücht, die CSU stehe für Verlässlichkeit, habe sie selbst das Gegenteil bewiesen mit ihren plötzlichen Kehrtwenden bei Wehrpflicht und Atomkraft, die versprochenen „mehr Netto vom Brutto“ gab es auch nur für Hoteliers, erinnerte Kihn. Auch das Gerücht Nummer vier, die CSU werde immer an der Macht bleiben, akzeptiert Kihn nicht, denn „die Signale stehen auf Wechsel“, verkündete er.
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Artikel aus der MainPost vom 26.02.2012
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Markus Rinderspacher, der Fraktionsvorsitzender der SPD im Bayerischen Landtag, war auf Einladung des SPD-Kreisverbandes Rhön-Grabfeld in den Landkreis gekommen. zu gast war er auch zu Besuch bei der Firma Blaurock.
Geschäftsführender Gesellschafter Rainer Reichert informierte die Gäste, darunter auch den SPD-Kreisvorsitzenden Matthias Kihn, bad Neustadts dritte Bürgermeisterin Rita Rösch, die Kreisräte Sabine Stührmann und Egon Friedel, über die Entwicklung und Produktion des mittelständischen Unternehmens.
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Artikel aus der MainPost vom 24.02.2012
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Wer ein richtiger Münchner ist, der kann ein Bier vor dem Mittagessen vertragen. Markus Rinderspacher, Fraktionschef der SPD im bayerischen Landtag, ist Münchner, einen Schluck vom Öko-Trunk der Rother Bräu ließ er sich auf Empfehlung von Seniorchef Georg Weydringer bei seinem Besuch in Bayerns nördlichster Brauerei munden.
Einen ganzen Tag verbrachte der Landespolitiker im Landkreis Rhön-Grabfeld, um sich bei Mittelständlern über deren Freuden und Sorgen zu informieren. Der technische Leiter der Rother Bräu, Tobias Weydringer, führte die Delegation durch die Produktionsräume. Auf besonderes Interesse stieß dabei die Produktion von Biobieren wie dem Öko-Trunk oder dem Apfel-Bier, die in ganz Mitteldeutschland vermarktet werden. „Die Produktionsabläufe zum konventionellen Bier sind strikt getrennt“, so Weydringer.
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Markus Rinderspacher wollte wissen, wo die kleinen, aber wichtigen Brauereien der Schuh drückt. Die Bierstaffelsteuer wurde genannt, die großen Brauereien Vorteile verschaffe. „Wir wollen eine klare Linie der Besteuerung und eine Gleichbehandlung auch im Vergleich zur Wein-Lobby“, so Tobias Weydringer. Die Rother Bräu sei stark auf Heizölpreise angewiesen.
Eine Energieversorgung durch ortsnahe Windkraftanlagen würde man sich wünschen, die Höhenlage sei eigentlich ideal, so Georg Weydringer unter dem Kopfnicken der SPDler, die auf Kreisebene gegen die Festsetzungen des Planungsverbandes stimmten. Zu schaffen mache auch ein hoher Getreidepreis, weil immer mehr Mais für Biogasanlagen Getreideflächen raube.
Artikel aus der MainPost vom 24.92.2012
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Schon Tradition hat das alljährliche Gänseessen der SPD,das seit Jahren Anfang Dezember auf der Tagesordnung des Ortsvereins BadNeustadt steht. Auch heuer konnten der Ortsvereinsvorsitzende Janis Heller und die SPD-Bürgermeisterin Rita Rösch wieder zahlreiche Genossinnen und Genossen – darunter auch die lokalen Mandatsträger – in gemütlicher Runde begrüßen. Wie immer stand bei diesem Termin nicht die politische Diskussion sondern der persönliche Austausch im Vordergrund. Als Überraschung gab es für alle ein Caritaslicht zur Adventszeit. Die SPD möchte damit den Kauf von Weihnachtsgeschenken für mittellose Kinder im Landkreis unterstützen. Auch die Öffnung des Caritashauses am Heiligabend fand großen Beifall bei der SPD, weil sich dort alleinstehende Menschen zwanglos zusammenfinden können.
Foto (von links): Vorstandsmitglied Johann Giglhuber, Kreisrat Egon Friedel, Ortsvereinsvorsitzender Janis Heller, Stadtrat Dietmar Weyer und Ehefrau Helga, 3. Bürgermeisterin Rita Rösch, Stadt- und Kreisrätin Sabine Stührmann und Ehemann Vilmar.
Vertreter aller wichtigen Parteien der Stadt erweisen dem SPD-Ortsverband ihre Referenz zum 100. Geburtstag
Mit einem Bürgerfest auf dem Marktplatz wurde das 100jährige Jubiläum des SPD-Ortsvereins Bischofsheim gebührend gefeiert. Ehrungen, Grußworte, politische Richtungsweisung und ein Eintrag in das Goldene Buch der Stadt Bischofsheim prägten den Festakt. Es war im wahrsten Sinne des Wortes ein roter Marktplatz mit roten Sonnenschirmen und unzähligen roten Luftballons mit SPD-Logo.
Als Festredner konnte die Bundestagsvizepräsidentin a. D. Susanne Kastner begrüßt werden. Der SPD-Ortsvorsitzende Martin Eisenmann und sein Stellvertreter Ewald Simon übernahmen die Begrüßung der Festgäste und die Moderation. „Fast auf den Tag genau vor 100 Jahren gründeten 24 mutige Sozialdemokrat den ersten SPD-Ortsverein im Bezirk Bad Neustadt“, begann Martin Eisenmann.
Im Bischofsheim von 1911 gab es neben dem kleinen Handwerk nur zwei Brauereien und den örtlichen Steinbruch. Ansonsten war das Gebiet sehr ländlich geprägt. Zu dieser Zeit hatte in der Rhön die Kirche das Sagen. Da versteht es sich, dass die SPD der Arbeiterklasse und der Unterschicht nicht willkommen war. Dies zeigte sich im ungleichen Wahlrecht, in den Artikeln der katholischen Presse, aber vor allem auch bei den Löhnen, der Sozialversorgung und der Bildung der einfachen Leute.
Von der MainPost-Mitarbeiterin Marion Eckert.
Schlaglöcher, fehlende Fahrbahnmarkierungen und Risse in der Fahrbahndecke: Die CSU/FDP-Landesregierung hat bei der Pflege der Straßen in unserem schönen Freistaat mehr als gepatzt.
Nicht nur störend, sondern mitunter auch gefährlich – für unsere Autos, aber auch für uns.
Die BayernSPD-Landtagsfraktion hat daher gemeinsam mit dem ACE die Aktion „Holterdiepolter“ ins Leben gerufen:
„Wer findet die kaputteste Staatsstraße?“
Auf den Gewinner warten nagelneue Felgen, das schlimmste Schlagloch Bayerns wird mit dem “Goldenen Schlagloch-Oscar” ausgezeichnet. Das schlimmste Schlagloch in jedem Regierungsbezirk erhält eine silberne Ausgabe sowie die exklusive Patenschaft eines SPD-Abgeordneten.
Am Ende der Aktion werden die Oscars an die Staatsregierung verliehen. Also: Bis zum 31. Oktober mitmachen. Es lohnt sich!
In der Vorweihnachtszeit war es uns ein großes Anliegen, den Bürgerinnen und Bürgern Bad Neustadts eine kleine Freude zu bereiten.
Um unseren Dank für den Zuspruch und die Anregungen die aus der Bevölkerung heraus auf uns zu kommen aus zu drücken, haben wir eigene Postkarten gestaltet und mit einem Schoko-Nikolaus versehen. Rund 500 Stück davon haben wir in nur wenigen Stunden verteilt und vielen Menschen eine kleine Freude bereitet.
Aber nicht nur das. Es gab auch ein Gewinnspiel, bei dem sich zahlreiche Neuschter beteiligt haben. Wir haben uns gewünscht, dass uns viele Ihre Meinung sagen, und Anregungen an die SPD Bad Neustadt und die Stadtratsfraktion der SPD geben. Zu gewinnen gab es eine Inforeise nach Berlin zu Susanne Kastner.
Die Nachricht über einen geplanten Aufmarsch von Nazis im Kurort kam für die SPD Bad Neustadt sehr überraschend und kurzfristig. Jedoch war es für uns selbstverständlich und sehr wichtig, gegen diese Kundgebung auf die Straße zu gehen. Zum Glück haben noch viele weitere Gegendemonstranten davon erfahren, und so waren über 50 Demokratinnen und Demokraten vor dem Landratsamt in Bad Kissingen. Anscheinend waren die Rechtsradikalen davon so sehr beeindruckt, dass sich kein einzgier der eigentlichen “Demonstranten” blicken lies. Diese Aktion war ein voller Erfolg für die Demokratie und das Ansehen der unterfränkischen Kurstadt Bad Kissingen konnte bewahrt werden.





