Susanne Kastner verleiht höchste Auszeichnung der Partei bei der SPD-Kreis-Mitgliederversammlung.
Bei der Mitgliederversammlung des SPD-Kreisverbands Rhön-Grabfeld, diesmal in der Gemeinde Wollbach, standen Neuwahlen und Aussprachen auf der Tagesordnung. Bundestagsmitglied Susanne Kastner gab einen tiefen Einblick in das politische Geschehen in Berlin, auch ehrte sie einen langjährigen und verdienten Genossen aus dem Landkreis Rhön-Grabfeld mit der Willy-Brandt-Medaille, der höchsten Auszeichnung der SPD überhaupt.
Rhön-Grabfeld sei zwar der kleinste Kreisverband in ihrem Wahlkreis, aber begeistert sei sie von der Einsatzfreude seiner Mitglieder. „Herzlichen Dank, dass ihr für mich da seid“ bedankte sich Susanne Kastner in der Kreisversammlung. „Es ist gut, dass es euch gibt.“
Aus Berlin mitgebracht hatte die Bundestagsabgeordnete die Willy-Brandt-Medaille. In Rhön-Grabfeld hat diese bislang nur Walter Graumann erhalten, ehemaliger Kreisrat und noch immer amtierender Stadtrat von Mellrichstadt.
Roman Then gehört der SPD seit 47 Jahren an, seit 1966 führt er den SPD-Ortsverein in Hollstadt, wo er sich neben der Gemeinderatstätigkeit noch in weiteren Ämtern sehr engagiert. Then ist zugleich dienstältester Ortsvereinsvorsitzender im gesamten Freistaat. Gleichzeitig mit der Medaille überreichte Kastner dem so Geehrten ein Kochbuch des Parlaments mit dem spannenden Inhalt, was Politiker so alles anrichten.
Then selbst war unter der Ägide von Willy Brandt in die SPD eingetreten und „darüber froh auch noch nach so vielen Jahren“. Dazu Kastner neckisch: „In der SPD ist es wie auf einem Floß – man kann mitunter schon einmal nasse Füße bekommen, aber untergehen kann man nie.“ In seinem Rückblick berichtete der Kreisvorsitzende Mattias Kihn von neun Vorstandssitzungen, meist mit Ortsterminen verbunden, von Mitgliederversammlungen, Workshops und Ortsverbandstreffen sowie Sprechstunden der Funktions- und Mandatsträger. Zahlreiche prominente Gäste besuchten den Landkreis Rhön-Grabfeld zu Veranstaltungen mit aktuellen politischen Themen.
Weiter berichtete Kihn auch über das Engagement seiner Partei im Bezirk. Für ein auffälliges Erscheinungsbild hatten die Genossen rote Jacken mit SPD-Aufdruck und Leitspruch „Bei Wind und Wetter für Sie unterwegs“ angeschafft. Eine solche übergab Kihn an die Bundestagsabgeordnete, denn auch im fernen Berlin werde es oft genug stürmisch zugehen. Die Kreis-SPD zählt derzeit 212 Mitglieder. Erfreulich sei auch die zunehmende Neuaufnahme von Jungmitgliedern.
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Artikel aus der MainPost von Gerlinde Partl. Lesen Sie hier den vollständigen Artikel
SPD-Ortsverein klagt über Informationspolitik der Stadtverwaltung
Beim SPD-Ortsverein werden die Aktivitäten zwar schon durch die anstehenden Wahlen auf Bundes- und Landesebene beeinflusst, doch steht nach wie vor die Kommunalpolitik ganz oben auf der Agenda. Insbesondere zeigte sich Vorsitzender Janis Heller bei der Jahresversammlung mit der Informationspolitik der Stadt unzufrieden.
Gezielte Desinformation unterstellte Heller beim Thema „Ausbau des Breitbandnetzes“. In der Diskussion um den Ausbau in der Stadt sei vom „schnellen Internet“ gesprochen worden, tatsächlich habe es sich um Übertragungsraten gehandelt, die im Grunde indiskutabel seien. Auch die Versorgung in kleinen Ortsteilen mit LTE sei keine Lösung.
Weitere Beispiele einer mangelhaften Information der Bürger sah er bei der Sperrung der Straße zwischen Lebenhan und Wollbach, wo die Bevölkerung ohne Ankündigung vor vollendete Tatsachen gestellt worden sei. Ebenso entspreche die Homepage der Stadt nicht modernen Anforderungen, weil über aktuelle Themen zu wenig informiert werde und die wenigen Informationen auch noch schlecht zu finden seien.
Jüngstes Exempel ist der Protest gegen Windräder in Löhrieth. Der Widerstand resultiere auch aus der fehlenden Aufklärung und die unübersichtliche Entwicklung des Regionalplans. Er forderte daher auch Bürgermeister Bruno Altrichter auf, das Gespräch mit den Bürgern zu suchen.
Rita Rösch unterstützt die Forderung, in der sich die Interessen der jungen Generation widerspiegeln. Vorschläge müssten von der älteren Generation wahrgenommen werden. Auch beim Stadtratsbeschluss zur Windenergie sei die Meinung der Bevölkerung zu wenig berücksichtigt worden, dabei räumte sie es selbst als Fehler ein, dass sie den Beschluss mitgetragen habe.
Im weiteren Verlauf ließ Vorsitzender Janis Heller das vergangene Jahr Revue passieren. Unter anderem erinnerte er an die Aktivitäten zum Atomunfall in Japan, sportliche Leistungen wie die Radtour mit dem Landtagsabgeordneten Markus Rinderspacher, die 100-Jahrfeier in Bischofsheim, die Visite des Bundestagsabgeordneten Martin Burkert, Exkursionen nach Oberelsbach, zur Lebenshilfe und zu Betrieben im Landkreis, sowie die Teilnahme am Landesparteitag in Bamberg.
Nach kurzen Berichten des Kreisvorsitzenden Matthias Kihn und von Kreistagsmitglied Egon Friedel, bestimmten die Teilnehmer die Delegierten für die Land- und Bundestagswahl.
Delegierte der Stimmkreiskonferenz für die Landtagswahl sind danach Janis Heller, Rita Rösch, Egon Friedel, Ralf Brumm, Angelika Keil-Fuchs, Sabine Stührmann und Johann Giglhuber. Delegierte für die Bundestagswahl sind Janis Heller, Rita Rösch, Sabine Stührmann und Egon Friedel.
Artikel aus der MainPost von Eckehard Heise. Lesen Sie mehr…
SPD-Besucherdelegation zeigt sich beeindruckt von der Unternehmensphilosophie
Artikel und Bild von Astrid Hagen-Wehrhahn
Der SPD-Ortsverein Mellrichstadt organisiert regelmäßig Besichtigungen von Einrichtungen in der Region, um sich aus erster Hand über interessante und innovative Unternehmen zu informieren, Meinungen und Anliegen einzuholen, um daraus Rückschlüsse für seine Arbeit in den verschiedenen politischen Gremien zu ziehen. Nun hatte der SPD-Ortsverein zu einem Besuch der Firma Reich GmbH eingeladen.
Matthias Kihn, Vorsitzender der Mellrichstädter Genossen, freute sich über das große Interesse an der Betriebsbesichtigung, an der nicht nur die Mellrichstädter SPDler, sondern auch die Ortsvorsitzenden Janis Heller aus Bad Neustadt und Martin Eisenmann aus Bischofsheim sowie die Ortsvorsitzende und Kreisrätin Marlies Landgraf aus Fladungen, der SPD-Kreisfraktionssprecher Egon Friedel und die Landtagsabgeordnete Sabine Dittmar teilnahmen.
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Zum „Ascherfreitag” statt zum Aschermittwoch lud der SPD-Kreisverband Rhön-Grabfeld ein und konnte dabei neben MdL Sabine Ditmar einen weiteren Hochkaräter präsentieren: Markus Rinderspacher, Fraktionsvorsitzender der SPD im Bayerischen Landtag, kam zum Heringsessen ins Bärental nach Sulzfeld, um mit der Politik der CSU-Regierung abzurechnen.
„Wir sind gut drauf und guten Mutes“, meinte Rinderspacher zu Beginn seiner Rede. Eigene Erfolge und das schwarz-gelbe Desaster hätten dazu geführt, dass bei der Wahl 2013 eine Ablösung der Bayerischen Regierung durch eine Koalition möglich sei. „Es ist höchste Zeit, dass wir das Zepter wieder in die Hand nehmen“, sagte Rinderspacher.
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Wählbar auch für Franken?
Einige Kreisräte und SPD-Mitglieder aus dem Kreisverband sowie Vertreter aus den Landkreisen Haßberge, Bad Kissingen und Schweinfurt konnte SPD-Kreisvorsitzender Matthias Kihn zu Beginn des Abends im Bärental begrüßen. Die Gemeinde Sulzfeld vertrat Friedrich Oehm, der die Kommune kurz vorstellte.
MdL Sabine Dittmar meinte, dass ein Ruck durch die SPD gegangen und die Ablösung der bisherigen Landesregierung greifbar nahe sei. Die CSU brülle wie der bayerische Löwe, lande dann aber doch wieder als Bettvorleger bei Frau Merkel, befand sie. Auch das Versagen der Kontrollbehörden bezüglich der Firma „Müller Brot“ prangerte sie an und forderte mehr Transparenz.
Kein Herz für ländlichen Raum?
Mit vier Gerüchten wollte SPD-Kreisvorsitzender Matthias Kihn aufräumen. Es heiße, die CSU kümmere sich um den ländlichen Raum. Das habe der Zukunftsrat mit seinen Empfehlungen, nur noch die größeren Zentren zu unterstützen, ausreichend gezeigt, so Kihn. Das Gerücht, die CSU könne besser mit Geld umgehen, habe sie selbst durch das Landesbank-Debakel ausgeräumt, das bisher 737 Millionen Euro an Zinsen gekostet habe, jeden Tag also 940 000 Euro. Trotz gegenteiliger Ankündigungen habe die CSU in Bayern in den letzten 18 Jahren die Schulden verdoppelt. Auch beim Gerücht, die CSU stehe für Verlässlichkeit, habe sie selbst das Gegenteil bewiesen mit ihren plötzlichen Kehrtwenden bei Wehrpflicht und Atomkraft, die versprochenen „mehr Netto vom Brutto“ gab es auch nur für Hoteliers, erinnerte Kihn. Auch das Gerücht Nummer vier, die CSU werde immer an der Macht bleiben, akzeptiert Kihn nicht, denn „die Signale stehen auf Wechsel“, verkündete er.
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Artikel aus der MainPost vom 26.02.2012
Den vollständigen Artifel finden Sie hier.
Markus Rinderspacher, der Fraktionsvorsitzender der SPD im Bayerischen Landtag, war auf Einladung des SPD-Kreisverbandes Rhön-Grabfeld in den Landkreis gekommen. zu gast war er auch zu Besuch bei der Firma Blaurock.
Geschäftsführender Gesellschafter Rainer Reichert informierte die Gäste, darunter auch den SPD-Kreisvorsitzenden Matthias Kihn, bad Neustadts dritte Bürgermeisterin Rita Rösch, die Kreisräte Sabine Stührmann und Egon Friedel, über die Entwicklung und Produktion des mittelständischen Unternehmens.
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Artikel aus der MainPost vom 24.02.2012
Den vollständigen Artikel finden Sie hier.
Schon Tradition hat das alljährliche Gänseessen der SPD,das seit Jahren Anfang Dezember auf der Tagesordnung des Ortsvereins BadNeustadt steht. Auch heuer konnten der Ortsvereinsvorsitzende Janis Heller und die SPD-Bürgermeisterin Rita Rösch wieder zahlreiche Genossinnen und Genossen – darunter auch die lokalen Mandatsträger – in gemütlicher Runde begrüßen. Wie immer stand bei diesem Termin nicht die politische Diskussion sondern der persönliche Austausch im Vordergrund. Als Überraschung gab es für alle ein Caritaslicht zur Adventszeit. Die SPD möchte damit den Kauf von Weihnachtsgeschenken für mittellose Kinder im Landkreis unterstützen. Auch die Öffnung des Caritashauses am Heiligabend fand großen Beifall bei der SPD, weil sich dort alleinstehende Menschen zwanglos zusammenfinden können.
Foto (von links): Vorstandsmitglied Johann Giglhuber, Kreisrat Egon Friedel, Ortsvereinsvorsitzender Janis Heller, Stadtrat Dietmar Weyer und Ehefrau Helga, 3. Bürgermeisterin Rita Rösch, Stadt- und Kreisrätin Sabine Stührmann und Ehemann Vilmar.
Bahnbeauftrager des Bundestags informiert sich über Situation am Neustädter Bahnhof
(mch) Sich über die schwierige Situation am Bahnhof in Bad Neustadt informieren, um dann das Bestmögliche bei Verhandlungen in der großen Politik herauszuholen: Das war das Ansinnen von Martin Burkert. Dafür scheint er auch der richtige Mann. Burkert ist nicht nicht nur Bundestagsabgeordneter und Mitglied im Ausschuss für Verkehr, Umwelt und Stadtentwicklung, sondern er ist auch Bahn-Beauftragter des Deutschen Bundestags. Nun folgte er der Einladung der Bad Neustädter SPD und besichtigte den Bahnhof sowie die Innenstadt.
„Wie in vielen deutschen Städten merkt man deutlich, dass der Bahnhof lange nicht mehr zum Kerngeschäft der Bahn gehört“, stellt Burkert fest. Die Deutsche Bahn habe kein besonderes Interesse, das Bahnhofsgelände schön zu gestalten beziehungsweise zu modernisieren und in ein Stadtentwicklungskonzept einzupassen.
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„Wir haben im Bundestag um jeden Euro gekämpft“, so Martin Burkert, „und trotzdem kam eine Kürzung heraus, die nicht nachzuvollziehen ist.“ Burkert versprach, sich mit voller Kraft für die Städtebauförderung einzusetzen.
„Es ist gut, dass Herr Burkert die Situation vor Ort einmal sieht“, so Rita Rösch, die ihm beim Stadtrundgang noch Schwerpunkte des Stadtentwicklungskonzepts vorstellte. „Damit er weiß, von was er redet.“ Natürlich könne man keine großen Sprünge erwarten, die Entwicklung in diesem Bereich müsse aber ein Stück weit positiv vorangebracht werden.
Artikel aus der MainPost
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Besuchergruppe aus dem Wahlkreis erlebt spannende und informative Tage in Berlin
Rhön-Grabfeld/Bad Kissingen/Haßberge. Auf Einladung der Bundestagsabgeordneten Susanne Kastner reiste wieder eine bunt gemischte Gruppe aus den Landkreisen Bad Kissingen, Rhön-Grabfeld und den Haßbergen nach Berlin, wo die Teilnehmer Politik hautnah erleben durften. In der Hauptstadt stand neben verschiedenen Bundesministerien auch der Besuch einer Plenardebatte im Bundestag und der Blick von der Reichstagskuppel auf dem Programm.
„Schade, dass wir nach einer Stunde schon wieder weiter mussten.“ Ludwig Nastvogel aus Stettfeld, seit mehr als 40 Jahren SPD-Mitglied, brachte es auf den Punkt. Gar zu gerne wären er und die anderen Besucher aus den Landkreisen Bad Kissingen, Bad Neustadt und Haßberge noch länger im Bundestag geblieben, um dabei zu sein, wenn sich die versammelte Polit-Prominenz, inklusive der Kanzlerin, einen verbalen Schlagabtausch lieferte.
Der Besuch einer Plenardebatte im Deutschen Bundestag entpuppte sich schnell als besonderer Höhepunkt der Reise nach Berlin, zu der die Bundestagsabgeordnete Susanne Kastner eingeladen hatte. Erst stellte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble seine Sicht der Dinge zur Euro-Krise dar, dann antwortete ihm der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel gewohnt launig und rhetorisch geschliffen. Dennoch, nach einer Stunde im Plenum hieß es Abschied nehmen von der Politprominenz und Platz machen für die nächste Besuchergruppe.
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Die SPD-Landtagsfraktion kommt nach dem Ende der parlamentarischen Sommerpause vom 12. bis 14. September zu ihrer Herbstklausur in Würzburg zusammen. Die dreitägigen Beratungen, mit denen die Parlamentsarbeit der kommenden Monate vorbereitet wird, stehen unter dem Motto „Arbeiten für Bayern“. Tagungsort ist die Kolping-Akademie (Kolpingplatz 1, 97070 Würzburg).
Bereits zum Auftakt am Montag (12. 9.) kann Fraktionschef Markus Rinderspacher mit dem Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion, Frank-Walter Steinmeier, prominenten Besuch aus Berlin begrüßen. Steinmeier erörtert mit den 39 SPD-Landtagsabgeordneten – und dem ebenfalls anwesenden bayerischen SPD-Chef Florian Pronold - die aktuellen Themen der Bundes- und Europapolitik. Auch die drei bayerischen SPD-Europaabgeordneten Ismail Ertug, Kerstin Westphal und Wolfgang Kreissl-Dörfler werden am ersten Klausurtag teilnehmen.
Weitere prominente Gäste der dreitägigen Klausur werden der bayerische DGB-Vorsitzende Matthias Jena, der SPD-Landesgruppenchef im Bundestag, Martin Burkert, und der für Finanzen zuständige stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Joachim Poß, sein.






